Budapest-Exkursion

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Die Abschlussexkursion des dreizehnten und vierzehnten MBA-Jahrganges führte auch in diesem Jahr traditionell nach Budapest. Vom 22. bis 24. Mai erwartete die Teilnehmer ein buntes Programm, welches neben interessanten Vorträgen und Besichtigungen auch ein spannendes Classroom Experiment enthielt. Natürlich durften auch bei dieser Exkursion das Sightseeing-Programm und die gemeinsame Abendgestaltung nicht zu kurz kommen.

Nachdem der Sonntag größtenteils zur Anreise und zu ersten Stadterkundungen genutzt wurde, begann am Montag um 9:30 Uhr der offizielle Teil mit der Begrüßung an der deutschsprachigen Andrássy Universität in Budapest durch Herrn Prof. Dr. Stefan Okruch, dem an dieser Stelle nochmal ein besonderer Dank für die hervorragende Organisation vor Ort zukommen soll. Als Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftspolitik der Universität führte er uns durch das historisch wertvolle Gebäude. Neben der Besichtigung der Hörsäle, der Seminarräume und der Bibliothek, wurde vor allem über den Spiegelsaal sowie das Marmorzimmer gestaunt.

Budapest 17 1kIm „Aquarium“, einem Seminarraum, der direkt unter dem Dach der Universität gelegen ist, begann Herr Prof. Dr. Péter Mihály von der Central European University mit dem bunten Vortragsprogramm. Er referierte zum Thema „The changing perception of illness, pharmaceuticals and the contribution of physicians to human health“. Darüber hinaus erhielten wir in der anschließenden Diskussion noch einen kleinen Crashkurs über die aktuelle ungarische Hochschulpolitik, bei der gerade die in den USA gegründete „Central European University“ aktuell mit großen Schwierigkeiten konfrontiert wird.

Nach einer kurzen Kaffeepause gab Herr Dr. Peter Zacher einen Überblick über die Geschichte Ungarns, wobei er speziell auf die Entwicklung der Berufskammern als politische Akteure sowie auf aktuelle Entwicklungen im ungarischen Gesundheitswesen einging. Der Nachmittag wurde für einen ausgiebigen Stadtspaziergang genutzt. Neben vielen kleineren Denkmäler und dem atemberaubenden Panorama an der Donau, beeindruckten uns vor allem die vielen Palais und das imposante ungarische Parlament.

Budapest 17 3kAm nächsten Morgen fand sich die Studiengruppe im Spiegelsaal ein, um an einem ökonomischen Classroom Experiment mit dem Titel „Volkswirtschaft einmal anders: basteln für die Wissenschaft“ teilzunehmen. Hierbei wurden außenhandels- und markttheoretische Prinzipien bei unterschiedlichen Ausgangssituationen von Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern simuliert und spielerisch erprobt. Nach dem Mittagessen ging es zu Fuß zur Semmelweis Universität, wo schon Herr Prof. Dr. Attila Mócsai auf uns wartete. Als Leiter der deutschsprachigen Studiengänge gab er uns einen Überblick über die Geschichte der Semmelweis Universität und die Entwicklung der fremdsprachigen Medizinstudiengänge. Auch der neue Campus in Hamburg und die damit entstandenen Probleme wurden uns näher gebracht. Es folgte ein ausgiebiger Spaziergang durch das Gebäude, bei dem einige über die Möglichkeiten der Universität in der Ausbildung junger Mediziner ins Staunen gerieten.

Im sehr atmosphärischen Restaurant „Gerloczy“ fand am Abend noch ein gemeinsames Abendessen in gemütlicher Runde statt. Im Anschluss zog es uns noch in eine der bekanntesten Abrissbars Budapests, dem Szimpla Kert.

Ein weiterer sehr interessanter Programmpunkt erwartete uns am Mittwoch. Mit der U-Bahn ging es gemeinsam zur Niederlassung von KPMG in Budapest. Dort erwarteten uns schon Tanja Beu und Wolfgang Schöner, denen als KPMG-Mitarbeiter nochmal ein herzlicher Dank für die Organisation der Veranstaltung zukommen soll. Mit dr. Jószef Bodrogi (Statssekretär im Gesundheitsbereich) gab es sogar noch einen Überraschungsgast, der uns sehr interessante Details über einige Neuerungen im ungarischen Gesundheitswesen berichtete. In der anschließenden kontrovers geführten Diskussion offenbarte sich erneut die chronische Unterfinanzierung des ungarischen Gesundheitswesens. In einer sehr gut vorbereiteten Fallstudie durften wir im Anschluss nach kreativen Lösungen für die Versorgung von älteren Menschen beraten und unsere Ansätze vorstellen. Gerade die Diskussionen mit mehreren ungarischen KPMG-Mitarbeitern waren sehr bereichernd und offenbarten erneut die Unterschiede in den Gesundheitssystemen unserer Länder.

Schweren Herzens blieb uns nur noch die Verabschiedung mit dem Versprechen eines Wiedersehens zu einer kommenden MBA-Veranstaltung oder irgendwo anders auf der Welt.

Fragen & Informationen

MBA-Koordinator Friedemann Malerz
Tel.: 0921 / 30 605
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